Maciej Kniżewski
Gründer und Vorstandsvorsitzender
Sein Berufsleben hat er zwischen Europa, dem Nahen Osten und Asien verbracht; zurückgekehrt ist er, um in Warschau Danske Gas von Grund auf aufzubauen – einen konzessionierten Multi-Energie-Betreiber. Das Unternehmen importiert Flüssiggas, LNG, Dieselkraftstoff und Biokraftstoffe und handelt mit elektrischer Energie; es kauft in der Größenordnung ganzer Schiffsladungen ein und verkauft in Polen und auf den Märkten der Europäischen Union. Die Menschen, die mit ihm angefangen haben, sind bis heute an seiner Seite – inzwischen in größeren Rollen.
Er kommt aus der internationalen Rechtsberatung. Knapp ein Jahrzehnt lang leitete er grenzüberschreitende Transaktionen im Energiesektor und stieg bis zum Partner auf; dabei beriet er mehr als ein Dutzend Öl- und Gaskonzerne aus der weltweiten Spitzengruppe. Anschließend war er Eigentümer eines Handelsunternehmens auf dem Markt für Energierohstoffe, in den letzten Jahren Gründer und Gesellschafter von Gesellschaften in zahlreichen Ländern, in Europa und darüber hinaus. Seit Jahren tritt er als Investor auf; für private Zwecke hat er eine Familienholding gegründet, sein Kapital allokiert er mit einem Horizont von Jahrzehnten – unter anderem im Fintech-Bereich.
Er ist ausgebildeter Jurist und Absolvent eines MBA; derzeit nimmt er am Advanced Management Program teil. Sein Handwerk als Trader hat er in London verfeinert. Als Sponsor ist er auf den großen Energiegipfeln und -konferenzen von Europa über den Nahen Osten bis Afrika ebenso anzutreffen wie auf Wirtschaftsforen in Zentral- und Ostasien. Den Nahen Osten – seine Märkte, seine Kunst, seine Geschichte – kennt er aus der Nähe.
Jenseits des Geschäfts schätzt er, was Beherrschung, Distanz und Anstrengung verlangt. Am meisten das Meer: weite Törns, technisches Tauchen in entlegenen Revieren, Expeditionen von den Tropen bis in die Gewässer jenseits des Polarkreises. Er bedauert nur, diese Welt so spät entdeckt zu haben. Auf der Rennstrecke trainiert er Technik, nicht Geschwindigkeit; an der Luftfahrt reizt ihn die Ingenieurskunst, nicht das Steuer.
Sammler polnischer Nachkriegsmalerei; Eigentümer einer der interessantesten Sammlungen von Schreibinstrumenten in Europa; Theaterproduzent. Das Mäzenatentum betrachtet er als Pflicht des Kapitals: Über seine Familienstiftung unterstützt er Museen, Oper und Theater – von der Abtei Montserrat bis zum Teatr Nowe Formy. Er liest – und schreibt.
Einen wesentlichen Teil dessen, was er aufbaut, will er künftig gemeinnützigen Zwecken widmen.
